hk2.jpg

Gedanken, Bilder, Töne in der Zeit der Corona-Epidemie

kommsegne500

 

 

 

 

Hier finden Sie Gedanken, Bilder, Töne von Menschen unserer Kirchengemeinde und darüber hinaus. Sie können sich selber beteiligen. Mailen Sie, was Sie haben, bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Wir können es dann veröffentlichen.

 

Zum Bild: "Komm, Herr, segne uns ..." von Julia Kunze

Hier ist ein Interview mit dem Medizin-Historiker Jörg Vögele. Er vergleicht die Corona-Pandemie mit den vorangegangenen Seuchen, die die Menschheit heimgesucht haben. "Jede Zeit hat ihre Seuche," ist sein Fazit. Und er sieht Gemeinsamkeiten, wie die jeweiligen Gesellschaften mit Pest und Cholera und Grippe umgingen, und vergleicht die Auswirkungen. Hier ist der Text vom 25.11.2020 aus dem Handelsblatt: >>>>>>>

 

Was Sie sich in den Tagen der Pandemie schon mal fragen könnten...

  • Wann haben Sie das letzte Mal entfernten Freunden geschrieben oder mit ihnen telefoniert?

  • Denken Sie schon mal über sich oder andere nach oder lenken Sie sich nur ab?

  • Wissen Sie auch in der Coronakrise, was Sie im Leben schon alles geschafft haben?

  • Trauen Sie sich jetzt auch schon mal, etwas Verrücktes anzufangen?

  • Trauen Sie sich, anderen zu sagen, wenn Sie Angst haben?

  • Finden Sie in Ihrer jetzigen Coronasituation einen Sinn im Leben?

  • Stellen Sie bei sich fest: „Ich kann aber noch“ oder: „Jetzt ist erstmal genug“? Und sagen das dann auch?

gepostet vom Team Friedensgebet 

Bobachtungen und Gedanken von Pfr. Martin Eerenstein

02.11.20

Heute beginnt der November-Lockdown. In unserer Kirchengemeinde werden allein die Gottesdienste weiterhin stattfinden. Wir brauchen sie, um Gott um seinen Segen zu bitten und auf sein Wort zu hören. Alle anderen Veranstaltungen ruhen im November. Nötige Gremientreffen werden wir vorzugsweise digital abhalten. 

Corona ist eine Zeit für Einzelgänger. Sie halten schon immer lieber Abstand zu ihren Mitmenschen. Die Regeln zum Infektionsschutz, die auf eine Vereinzelung der Menschen hinauslaufen, können die Individualisten mit Erleichterung erfüllen. Man muss keinem mehr um den Hals fallen und sogar der möglichst verbindliche Händedruck entfällt.

Allerdings braucht auch der hartgesottenste Eigenbrötler ab und zu menschliche Nähe. Wenigstens ein geselliges Beisammensein ist schon mal nötig, um den inneren Sozialakku wieder aufzuladen.

Wie viel mehr trifft es da diejenigen, die Kontakte, Berührung und Begegnungen wie die Luft zum Atmen brauchen?

Ich mache hier auf einen Aufsatz des Zukunftsforschers Matthias Horx aufmerksam. Er hat beschrieben, wie Corona unser Leben auf Dauer verändern kann. Wichtig finde ich, dass er diesen Entwicklungen positive Seiten abgewinnt. Deshalb empfehle ich: "Die Welt nach Corona" von Matthias Horx

Martin Eerenstein