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Beatles, Swing, Jazz, Spirituals  - Lichterfest 2020

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Migration - Thema unsrer Landeskirche

hauptvorlage2019

„Ich bin fremd gewesen, und ihr habt mich aufgenommen“ - Das ist das Thema unserer Landeskirche in 2019. Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit. Es gibt eine Internetseite zum Thema und einen Text, der die verschiedenen Aspekte des Thema aufgreift, mit einem Vorwort von unserer Präses Annette Kurschus.

Besuchen Sie die Internetseite: kircheundmigration.ekvw.de/  !  Dort gibt es auch einen Film zur Einstimmung und den Text der Hauptvorlage zum Download. Oder klicken Sie einfach auf das Bild oben.

 

Karl Barth - „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“

 karl barth640Er stellte sich gegen Adolf Hitler, protestierte gegen die Wiederaufrüstung der Bundesrepublik und warnte vor einer geistlosen Konsum-Gesellschaft. Der streitbare Schweizer Karl Barth war jahrzehntelang die mutigste und prägnanteste Stimme des Protestantismus. Vor 50 Jahren, am 10. Dezember 1968, starb der „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“ im Alter von 82 Jahren in seinem Geburtsort Basel.

Barth – unter anderem Theologieprofessor in Bonn, Göttingen und Münster – polarisierte sein Leben lang, vielen galt er als unbequemer Störenfried. In seinen späten Jahren warf man ihm zu wenig Distanz zum Kommunismus vor. Schweizer Politiker gingen auf Abstand. Viele erinnerten sich wieder an den jungen Barth, den unbequemen „roten Pfarrer“, der ab 1911 in der kleinen Bauerngemeinde Safenwil im Aargau Arbeiter im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und Löhne unterstützt hatte.

In vielen Auseinandersetzungen agierte Barth „geradezu draufgängerisch“, schrieb die Theologieprofessorin Christiane Tietz in ihrer in diesem Jahr erschienenen Biografie über den Schweizer Gelehrten: „Wenn er es für nötig hielt – und das war oft der Fall – legte er sich unerschrocken mit den politisch und kirchlich Mächtigen an.“